
Das Ausbildungsprogramm umfaßt die Bereiche:
Fährtenarbeit, Unterordnung, Schutzhund/VPG, Rettungshundearbeit, Personensuche/Mantrailing,Sozialverträglichkeit sowie, Allem voran, Bindungsaufbau zum Hundeführer/Teambildung.
Ausbildung zum alltagstauglichen Begleithund:
Diese Ausbildung ist der Einstieg in den Hundesport. Eine bestandene Prüfung ist die Voraussetzung für die weiterführenden Sparten wie Vielseitigkeits-Sport, Agility, Rettungshundeausbildung usw.
Die Begleithundprüfung besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil werden Leinenführigkeit, Unbefangenheit, Freifolge, Sitz und aus der Bewegung, Platz aus der Bewegung mit heranrufen sowie die sichere Ablage unter Ablenkung geprüft.
Im zweiten Teil werden Alltagssituationen wie Begegnungen mit Passanten, Radfahrern Joggern, anderen Hunden sowie das Alleinbleiben während Herrchen z.B. zum einkaufen geht geprüft. Hierbei soll sich der Hund gegenüber Fußgängern und anderen Hunden, die vorbeigehen, neutral zeigen. Im Alter von 15 Monaten kann der Hund für eine Prüfung zugelassen werden.
Für die Anerkennung der Prüfung ist eine Mitgliedschaft im SV oder einem anerkannten VDH Verband nötig.
Vor der Prüfung müssen Mitglieder, die nach 2002 in einen Verband eingetreten sind, einen Sachkundenachweis erbringen. Dieser kann aber auch vor der eigentlichen Prüfung abgelegt werden.
Fährtenarbeit:
Wer noch nie einen Hund beim Suchen gesehen hat glaubt nicht zu welch enormen Leistungen die meisten Hunde in der Sucharbeit fähig sind. Durch ein Millionenfaches an mehr Riechzellen als der Mensch, saugt er seine Umweltinformationen quasi auf und gibt sie an sein Gehirn weiter. Dort werden diese Informationen dann zu einem genauen Abbild umgewandelt. Der Hund kann Geruchsnuancen, seien sie auch noch so klein , unterscheiden und verwerten. Anhand des Alters einer Fährte können die Hunde den Richtungsverlauf einer Spur erkennen.

Würde man die Riechzellen in einer Fläche betrachten käme der Mensch auf die Fläche einer Zigarettenschachtel. Die eines mittelgroßen Hundes annähernd auf die Größe eines Fußballfeldes.
Suchhunde gehören aus diesem Grunde zu den unentbehrlichen Helfern des Menschen.
Sie werden in der Vermissten-, Drogen und Sprengstoffsuche eingesetzt und helfen beim Aufspüren von Verschütteten. Neuerdings helfen sie dem Zoll und dem Finanzamt beim Auffinden von Tabakwaren und Schwarzgeld an den neuralgischen Punkten unserer Grenzen.

Die Fährtenarbeit ist daher fester Bestandteil einer jeden Vielseitigkeitsprüfung mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.
Vielseitigkeitstraining, Schutzdienst oder: 

Trieb, Sicherheit und Belastbarkeit. Die wesentlichen Eigenschaften, die einen guten Gebrauchshund ausmachen.
Schutzdienst oder Schutzhundesport soll nicht dazu dienen Hunde scharf zu machen, wie es landläufig oft noch die Meinung vieler Nichthundesportler ist. Ein gut ausgebildeter Schutzhund zeichnet sich durch seine Führigkeit und Kontrollierbarkeit aus.
Weder die Ausbildung noch der Sport selbst stellen eine Gefahr für andere dar. Im Schutzdienst kann sich der Hund austoben und schafft sich so die erforderliche Ausgeglichenheit. Jagen und Beute machen. Im Schutzdienst geführte Tiere sind meistens selbstsicherer und Menschen gegenüber gutartig und friedvoll.
Beim Schutzdienst lernt der Hund mehr als nur Kunststückchen zu machen. Wilde Raufer sowie Frauchen und Herrchen mit Rambo Manieren werden nicht geduldet.
Erfahrene Ausbilder stehen in der Ortsgruppe bei der Ausbildung mit Rat und Tat zur Seite und bereiten die Teams auf die Schutzhundprüfung vor.
Die Schutzhundprüfung umfasst die Sparten Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst.